| Wasserdampfdiffussionswiderstand |
Dieser Wert gibt an
wie empfindlich die Isolation gegen Feuchtigkeit ist.
Materialien wie Glaswolle
oder Steinwolle sind unbeständig gegen Wasserdampf und durch Wasseraufnahme
nehmen auch technische Eigenschaften und Einsatzzeit extrem ab.
Obwohl deren Dämmwerte
und Temperaturbeständigkeit hervorragend sind können Sie im
Normalfall nicht im Freien verlegt werden.
Ein Schutz mit Aluminiumbeschichtung hilft dagegen nur begrenzt.
Dies können Sie auch
selbst testen: Wiegen Sie die Isolation an einer Briefwaage und stecken
Sie danach die Isolation in ein Glas Wasser. Halten Sie die Isolation
mehrere Tage im Wasser. Der Gewichtsunterschied kommt vom aufgenommenen
Wasser.
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| Wärmeleitfähigkeit
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Je geringer diese
Zahl ist, desto besser ist die Isolationseigenschaft.
Dieser Wert ist sehr stark temperaturabhängig und steigt mit höherer
Temperatur.
Einige Anbieter geben
deshalb nur den Wert bei 0°C an.
Der Wert für 40°C kann über 12 % höher sein.
Wichtig ist die Wärmeleitfähigkeit bei 40°C (d.h. für
den Anwendungsfall).
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| Isolationsstruktur
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Es gibt grundsätzlich
2 Arten von Isolationsmaterial:
Faserförmige
Isolation (das sind einzelne Fäden, die in verschiedenen Richtungen
aufeinander liegen)
geschlossenzellige Isolation (Das ist vergleichbar mit einer Schaummatte)
Wichtig ist dass das Material aus möglichst vielen und kleinen geschlossenen
Zellen besteht.
Wenn die Zellen zu gross sind platzen Diese an zerdruckten Stellen hörbar.
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| Dämmdicke
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Eine dickere Dämmung
kostet zwar mehr, aber dafür kann man einige Wochen länger von
der Solarenergie profitieren als bei dünnwandigen Isolationen.
Die Dämmdicke
sollte den gesetzlichen Regelungen angepasst sein. Siehe dazu HAV
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| Isolationswert
gemäss HAV |
Die Isolationswerte
sind in der Heizungsanlagenverordnung (HAV) beschrieben.
Diese Daten wurden auch von anderen neueren Gesetzestexten wie
- Energie-Einsparungsgesetz
(EnEG)
- Erneuerbare Energien
Gesetz (EEG)
- Wärmeschutzverordnung
(Wärmeschutz VO)
übernommen.
Hier ist eine 100
% Isolation mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0.035 W/(mK) und
bis DN22 mit einer Dämmdicke von 20mm. festgelegt.
Höhere Wärmeleitzahl oder geringere Wanddicke reduzieren den
Isolationswert.
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| Schutzgewebe für
Isolation
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Die vorisolierte Leitung
wird oftmals durch ein Schacht oder einen Kamin gezogen, dabei kommt es
vor dass die Isolation schon vor der Inbetriebnahme bei der Verlegung
an einigen Stellen beschädigt wird.
Nicht selten verwenden
Vögel auch das Isolationsmaterial auch für Nestbau.
Massnahmen wie
Schutzumflechtung
schützen die Isolation vor solchen Beschädigungen die während
oder nach der Installation entstehen.
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| Die Rohrführung
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Die Isolation muss
satt auf dem Rohr liegen.
Bei Kupferrohren liegt die Isolation sehr locker auf dem Rohr, dabei entsteht
zwischen diesen beiden Elementen ein Kanal, aus dem die Wärme
entweicht (Kamineffekt).
Manche Betriebe die solche Produkte verkaufen behaupten zwar, dass Luft
das beste Isolationsmaterial ist.
Fragen Sie sich:
Wieso verkaufen diese Betriebe eine Isolation, wenn die Luft um das Rohr
besser isoliert?
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| das
Rohr
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Da vorisolierte Rohre
mit Ausnahme von den Enden nicht mit Biegefedern gebogen werden können
empfiehlt es sich hier mit Edelstahlwellrohren zu arbeiten.
Auch hier gilt je tiefer der Balg desto flexibler ist das Wellrohr.
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| UV Beständigkeit |
Hier lohnt sich ein
Gespräch mit Installateuren oder Kunden die die Isolation seit langer
Zeit anwenden.
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| Brandkennziffer
und Brandcharakteristik |
Wie verhält sich
die Isolation beim Brand? Der Rauch sollte ungiftig sein.
Es dürfen keine gefährlichen Aromate wie Chlor, Fluor etc. vorkommen.
Die Isolation muss
selbstlöschend sein und es dürfen sich keine Tropfen bilden,
die den Brand weiterleiten.
Wichtig ist auch wie
die angegebene Werte erhalten wurden, durch Tests von unabhängigen
Instituten oder durch Eigenprüfung?
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| Muster
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Wichtig ist es ein
Muster von Anbietern zu beziehen damit Sie sich und den Kunden von der
Qualität und der Langlebigkeit überzeugen und verschiedene Produkte
vergleichen zu können. |
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